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Spezialisierte Beratung für Einrichtungen mit hohen regulatorischen und wirtschaftlichen Anforderungen – von der Gründung bis zur Nachfolge.

 

Pflegeeinrichtungen, Seniorendienste und Sanitätshäuser stehen vor besonderen Anforderungen

  • komplexe regulatorische Vorgaben,
  • personalintensive Strukturen und
  • branchenspezifische Abrechnungssysteme.

Wir beraten Unternehmen in diesen Bereichen seit vielen Jahren – von der Gründung über Wachstum bis hin zur Nachfolge und mit klarem Fokus auf belastbare Zahlen, rechtssichere Prozesse und bessere Unternehmenssteuerung.

Sprechen Sie uns an

Florian Egermann

Partner, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Steuerrecht

Warum PKF für Gesundheitsbetriebe?

  • Branchenspezialisierung: Fokus auf Pflege, Seniorendienste und Sanitätshäuser
  • Regulatorische Expertise: z. B. Pflegebuchführungsverordnung (PBV), Krankenkassenanforderungen
  • Ganzheitliche Beratung: steuerlich, betriebswirtschaftlich und strategisch
  • Langjährige Mandatsbeziehungen: tiefes Verständnis für operative Herausforderungen
  • Spezialthemen: u. a. Umsatzsteuer bei Pflegeleistungen und Krankenbeförderung

Pflege & Seniorendienste

Pflege- und Seniorendienste sind geprägt durch hohe regulatorische Anforderungen, komplexe Abrechnungsstrukturen und einen intensiven Personaleinsatz. Wir unterstützen Sie dabei, Ihre Prozesse effizient zu gestalten, gesetzliche Anforderungen sicher zu erfüllen und wirtschaftlich erfolgreich zu steuern.

Unsere Schwerpunkte:

  • Finanzbuchhaltung und Jahresabschlüsse für Pflegeeinrichtungen
  • Lohn- und Gehaltsabrechnung für personalintensive Strukturen
  • Beratung zur Pflegebuchführungsverordnung (PBV)
  • Anwendung branchenspezifischer Kontenrahmen für soziale Einrichtungen
  • Umsatzsteuerliche Einordnung von Pflegeleistungen und Krankenbeförderung
  • Betriebswirtschaftliche und strategische Beratung
Beratungssituation in einer Pflegeeinrichtung für Seniorendienste  mit Pflegekraft, älterer Person im Rollstuhl und Berater.
Innenansicht eines Sanitätshäuser mit medizinischen Hilfsmitteln wie Rollstühlen und Pflegeausstattung in Regalen.

Sanitätshäuser

Sanitätshäuser bewegen sich in einem dynamischen Marktumfeld mit engen Vorgaben der Krankenkassen, komplexen Produktstrukturen und zunehmender Marktkonsolidierung.

Wir begleiten Sanitätshäuser seit Jahrzehnten und kennen die branchenspezifischen Anforderungen bis ins Detail.

Unsere Schwerpunkte:

  • Finanzbuchhaltung – von unterstützender Mithilfe bis Full-Service inkl. Zahlungsverkehr und Mahnwesen
  • Lohn- und Gehaltsabrechnung
  • Beratung bei Gründung und Expansion
  • Betriebswirtschaftliche und strategische Beratung
  • Analyse von Produktgruppen und Roherträgen
  • Unterstützung bei der Zusammenarbeit mit Krankenkassen

Typische Herausforderungen unserer Mandanten

  • fehlende Transparenz über Kostenstrukturen und Wirtschaftlichkeit.
  • Unsicherheiten bei Pflegebuchführungsverordnung (PBV) und Umsatzsteuer.
  • steigende Personalkosten bei gleichzeitigem Fachkräftemangel.
  • unzureichendes Controlling und fehlende Kennzahlen.
  • mangelnde Vorbereitung auf Nachfolge oder Verkauf.

Genau hier setzen wir mit unserer spezialisierten Beratung an.

Unsere Leistungen: Steuerberatung, Buchhaltung & Controlling für Pflege und Sanitätshäuser

Finanzbuchhaltung & Jahresabschlüsse für Pflegeeinrichtungen und Sanitätshäuser

  • Laufende Finanzbuchhaltung (FiBu).
  • Jahresabschlüsse und Steuererklärungen.
  • Digitale Prozesse bis Full-Service.
  • Branchenindividuelle Auswertungen als Grundlage für Steuerung und Finanzierung.

Lohn- und Gehaltsabrechnung für Gesundheitsbetriebe

  • Moderne Entgeltabrechnung.
  • Abbildung personalintensiver Strukturen und Schichtmodelle.
  • Beratung zu variablen Vergütungsmodellen.
  • Verknüpfung von Lohn, FiBu und Controlling.

Sanitätshäuser

Betriebswirtschaftliche Beratung & Controlling im Gesundheitswesen

  • Kennzahlenbasierte Unternehmenssteuerung.
  • Liquiditätsplanung und Wirtschaftlichkeitsanalysen.
  • Rohertrags- und Produktgruppenanalysen im Sanitätshaus.
  • Entscheidungsgrundlagen für Geschäftsführung und Gesellschafter.

Strategische Beratung zu Gründung, Wachstum und Nachfolge

  • Gründung und Expansion von Pflege- und Gesundheitsbetrieben.
  • Unternehmensentwicklung und Strukturierung.
  • Nachfolgeplanung und Unternehmensverkauf.
  • Vorbereitung auf Investoren und Markttransaktionen.

Branchenexpertise, die den Unterschied macht

Unsere Mandanten profitieren von unserer tiefen Spezialisierung und langjährigen Erfahrung in der Beratung von Gesundheitsbetrieben.

„Kein anderer Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer konnte uns so mit seiner Expertise überzeugen. Kein anderer hat unsere Herausforderungen als Unternehmer in dieser Branche besser verstanden.“ 

— Inhaber eines Sanitätshauses, seit über 40 Jahren Mandant der PKF Wulf Gruppe

Branchenaustausch Sanitätshäuser

Am Standort Balingen veranstalten wir regelmäßig Branchentreffen für Sanitätshäuser. Hier diskutieren wir gemeinsam mit weiteren Branchenspezialisten:

  • aktuelle Marktentwicklungen,
  • neues aus der Hilfsmittelversorgung,
  • Gesetzesvorhaben,
  • steuerliche Fragestellungen,
  • strategische Themen.

Mehr erfahren

Praxis & Engagement

Im Rahmen der Initiative „Wärme, die wirkt“ hat Philipp Gottschick im Namen der PKF Wulf Gruppe im Dezember 2025 am Standort Tübingen eine Spende in Höhe von 4.000 Euro an die Altenhilfe Tübingen übergeben. Der direkte Austausch mit Einrichtungen vor Ort ist ein zentraler Bestandteil unserer Arbeit.

Spendenübergabe der PKF Wulf Gruppe an die Altenhilfe Tübingen am Standort Tübingen im Rahmen der Initiative „Wärme, die wirkt“.

FAQ für EntscheiderInnen

Pflege & Seniorendienste

Die Pflegebuchführungsverordnung (PBV) definiert verbindlich die Anforderungen an das Rechnungswesen von Pflegeeinrichtungen.

Konkret betrifft das:

  • Aufbau der Finanzbuchhaltung
  • Struktur von Jahresabschluss (Bilanz, GuV, Anhang)
  • verpflichtende Kosten- und Leistungsrechnung

Für Geschäftsführer bedeutet das: Die PBV bestimmt direkt die Qualität Ihrer Zahlenbasis und damit Ihre Steuerungsfähigkeit.

Die PBV zwingt zur Einführung einer strukturierten Kosten- und Leistungsrechnung.

Richtig umgesetzt ermöglicht sie:

  • Transparenz über Kosten je Leistungsbereich
  • belastbare Kennzahlen für Controlling
  • bessere Vorbereitung von Vergütungsverhandlungen

Unternehmen, die die PBV aktiv nutzen, steuern wirtschaftlich deutlich präziser.

Typische Risikofelder sind:

  • falsche Abgrenzung zwischen umsatzsteuerfreien und steuerpflichtigen Leistungen
  • unklare Zuordnung von Zusatzleistungen
  • fehlerhafte Umsetzung der PBV
  • unzureichende Dokumentation für Betriebsprüfungen

Diese Themen führen häufig zu Nachzahlungen und sind typische Angriffspunkte in Betriebsprüfungen.

Pflegeleistungen können unter bestimmten Voraussetzungen steuerfrei sein – jedoch nicht pauschal.

Entscheidend sind:

  • Art der Leistung
  • Finanzierung (z. B. soziale Kostenträger)
  • konkrete Vertragsgestaltung

Eine fehlerhafte Einordnung wirkt sich direkt auf Steuerlast und Vorsteuerabzug aus.

Die Lohnkosten sind der größte Kostenblock in Pflegebetrieben.

Für Geschäftsführer entscheidend:

  • Transparenz über tatsächliche Personalkosten
  • Abbildung von Schichtmodellen und Ausfallzeiten
  • Verknüpfung mit Leistungsdaten und Controlling

Die Lohnabrechnung ist damit ein zentraler Bestandteil der Unternehmenssteuerung.

Sobald ein Unternehmen wächst oder komplexere Strukturen entstehen.

Typische Auslöser:

  • steigende Mitarbeiterzahlen
  • Unsicherheiten bei PBV oder Umsatzsteuer
  • Vorbereitung auf Betriebsprüfungen
  • fehlende Transparenz im Controlling

Eine spezialisierte Steuerberatung für Pflegedienste sorgt für Sicherheit und bessere Entscheidungsgrundlagen.

Sanitätshäuser

Sanitätshäuser benötigen ein Rechnungswesen, das über klassische Finanzbuchhaltung hinausgeht.

Wesentlich sind:

  • Abbildung der Krankenkassenabrechnung
  • Differenzierung von Produktgruppen
  • transparente Rohertragsstruktur
  • funktionierendes Forderungsmanagement

Ziel ist ein Rechnungswesen, das Controlling und Unternehmenssteuerung ermöglicht.

Für die wirtschaftliche Steuerung sind insbesondere relevant:

  • Rohertrag je Produktgruppe
  • Personalkostenquote
  • Lagerumschlag
  • Forderungslaufzeiten
  • Deckungsbeiträge

Diese Kennzahlen müssen direkt aus der Buchhaltung ableitbar sein.

Typische Schwächen sind:

  • fehlende Transparenz über Roherträge
  • unzureichendes Controlling je Produktgruppe
  • fehlende Verzahnung von FiBu und operativem Geschäft
  • mangelnde Vorbereitung auf Nachfolge oder Verkauf

Diese Faktoren beeinflussen direkt die Wirtschaftlichkeit und den Unternehmenswert.

Entscheidend sind:

  • transparente und belastbare Finanzzahlen
  • klare Ertrags- und Kostenstrukturen
  • nachvollziehbares Controlling
  • saubere Trennung von Geschäftsbereichen

Gut vorbereitete Unternehmen erzielen in der Regel bessere Ergebnisse im Verkaufsprozess.

Ein spezialisierter Steuerberater übernimmt mehr als die klassische Buchhaltung:

  • Aufbau eines belastbaren Rechnungswesens
  • Unterstützung bei betriebswirtschaftlicher Steuerung
  • Vorbereitung auf Nachfolge oder Transaktionen
  • Begleitung bei steuerlichen und regulatorischen Fragestellungen

Branchenkenntnis ist hier ein entscheidender Erfolgsfaktor.

Fachbeiträge & Updates

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