springe zum Hauptinhalt

Die Unternehmensnachfolge ist eine der wichtigsten strategischen Entscheidungen im Lebenswerk eines Unternehmers. Sie betrifft nicht nur steuerliche Fragen, sondern Verantwortung, Vermögen und die langfristige Unternehmenssicherung. Eine frühzeitige und strukturierte Planung schafft Sicherheit, reduziert steuerliche Belastungen und erhält unternehmerische Handlungsfähigkeit.

Nachfolge erfordert Vertrauen. Sie treffen Entscheidungen mit weitreichenden Auswirkungen auf Familie, Gesellschafter und Unternehmen. In dieser sensiblen Phase brauchen Sie Berater, die nicht nur steuerlich und rechtlich exzellent aufgestellt sind, sondern komplexe Zusammenhänge verständlich machen, unterschiedliche Interessen ausbalancieren und diskret agieren. Genau dafür stehen wir.

Wir begleiten Unternehmer, Gesellschafter und Familienunternehmen national und international in allen Phasen der Unternehmens- und Vermögensnachfolge.

 

Sprechen Sie uns an

Jochen von Loos

Partner, Steuerberater, Fachberater für Internationales Steuerrecht

Thomas Niemann

Partner, Steuerberater

Carolin Schöller

Partnerin, Steuerberaterin

Fachberaterin für Unternehmensnachfolge (DStV e.V.)
Mehr

Martin Wulf

Partner, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Fachberater für Internationales Steuerrecht

Unsere Leistungen

Strategische Nachfolgeplanung

  • Ganzheitliche Unternehmensnachfolge im Mittelstand
  • Generationenwechsel im Familienunternehmen
  • Unternehmensverkauf (M&A), MBO / MBI
  • Nachfolge bei Personen- und Kapitalgesellschaften
  • Strukturierung komplexer Beteiligungs- und Holdingstrukturen
     

Steueroptimierte Gestaltung

  • Optimierung von Erbschaft- und Schenkungsteuer
  • Verschonungsregelungen für Betriebsvermögen (§ 13a, 13b ErbStG)
  • Vorweggenommene Erbfolge
  • Umwandlungen und Holdingstrukturen
  • Share Deal vs. Asset Deal – steuerlicher Vergleich
  • Besteuerung von Veräußerungsgewinnen
  • Wegzugsbesteuerung (§ 6 AStG) und internationale Nachfolgestrukturen 
     

Vermögens- und Familienstrukturen

  • Familiengesellschaften und Familienpools
  • Stiftungs- und Nießbrauchsgestaltungen
  • Testamentsvollstreckung

 

Warum PKF Wulf Gruppe für Ihre Unternehmensnachfolge?

Integrierte Beratung aus einer Hand: Wir verbinden steuerliche, gesellschaftsrechtliche und betriebswirtschaftliche Expertise zu einem ganzheitlichen Nachfolgekonzept.

Mittelstand & Unternehmerfamilien im Fokus: Seit vielen Jahren begleiten wir Unternehmen bei familieninternen Übergaben, Unternehmensverkäufen, Investorenlösungen sowie komplexen nationalen und internationalen Beteiligungsstrukturen.

Strukturiert, digital, zukunftsorientiert: Mit fundierter Analyse, modernen Tools und einem globalen Netzwerk entwickeln wir nachhaltige Lösungen zur Sicherung von Unternehmen und Vermögen über Generationen hinweg.
 

Große Entscheidungen verdienen eine zweite Perspektive.

Sie haben bereits ein Nachfolgekonzept oder erste Strukturüberlegungen?

Wir bieten Ihnen eine unabhängige, fundierte Zweitmeinung – zur Absicherung Ihrer Entscheidung und zur Identifikation möglicher Optimierungspotenziale.

Jetzt unverbindlich prüfen lassen
 

Unser Ansatz für eine erfolgreiche Nachfolge

Nachfolge ist kein Einzelakt, sondern ein strukturierter Prozess. Unsere Beratung folgt einem klaren Dreiklang.

Analyse: Bewertung der Unternehmens- und Vermögensstruktur sowie Identifikation steuerlicher Risiken und Gestaltungsspielräume.

Strukturierung: Entwicklung der optimalen Nachfolgelösung unter Berücksichtigung von Erbschaftsteuer, Betriebsvermögen und gesellschaftsrechtlichen Rahmenbedingungen.

Umsetzung: Rechtssichere Implementierung, steuerliche Optimierung und langfristige Begleitung des Übergangs.
 

Unsere Fachbeiträge

Geerbtes Vermögen in der Zugewinngemeinschaft.
Zeitschrift für Bilanzierung, Rechnungswesen und Controlling, Heft 2/2026, Seiten 83 - 88
Strukturplanung für den Generationswechsel
Unternehmensnachfolge: Round Table

FAQ

Idealerweise beginnt die strukturierte Planung fünf bis zehn Jahre vor der geplanten Übergabe. Dieser Zeitraum ermöglicht die Nutzung steuerlicher Freibeträge, die Vorbereitung von Umstrukturierungen, die Optimierung von Beteiligungs- und Holdingstrukturen sowie die schrittweise Einbindung der nächsten Generation in unternehmerische Verantwortung. Je komplexer die Unternehmensstruktur oder je internationaler die Ausrichtung, desto wichtiger ist ein früher Start.

Die geeignete Lösung hängt von familiärer Situation, Unternehmensstrategie und Vermögensstruktur ab. Neben der klassischen familieninternen Übergabe können Nießbrauchsgestaltungen, Familiengesellschaften oder Stiftungslösungen sinnvoll sein. Wenn keine geeignete interne Nachfolge vorhanden ist oder strategische Ziele im Vordergrund stehen, kommen auch Management-Buy-Out-Modelle oder der Verkauf an Investoren in Betracht. Eine objektive Analyse aller Optionen ist entscheidend.

Für Betriebsvermögen bestehen umfangreiche gesetzliche Verschonungsregelungen, die unter bestimmten Voraussetzungen eine Steuerbefreiung von 85 Prozent oder sogar 100 Prozent ermöglichen. Voraussetzung sind insbesondere die Einhaltung von Lohnsummen- und Behaltensfristen sowie eine Prüfung des Verwaltungsvermögens. Eine sorgfältige Vorbereitung ist unerlässlich, da Verstöße zu erheblichen steuerlichen Belastungen führen können.

Holding- und Familiengesellschaften schaffen klare Beteiligungsverhältnisse und ermöglichen flexible Stimmrechtsregelungen. Sie bieten zudem Vermögensschutz, steueroptimierte Gewinnthesaurierung und strukturierte Übertragungsmöglichkeiten. In vielen Fällen sind sie ein zentrales Instrument, um den Generationenwechsel kontrolliert und langfristig stabil zu gestalten.

Neben steuerlichen Fragen sind klare Governance-Strukturen entscheidend. Dazu gehören angepasste Gesellschaftsverträge, transparente Entscheidungsprozesse sowie eine klare Rollenverteilung zwischen Senior- und Juniorgeneration. Eine frühzeitige Kommunikation innerhalb der Familie und eine strukturierte Moderation des Übergangs tragen wesentlich dazu bei, Konflikte zu vermeiden und Stabilität zu sichern.

Nicht zwangsläufig. Neben steuerlichen Auswirkungen spielen Unternehmensbewertung, Liquiditätsbedarf, strategische Zielsetzungen und familiäre Konstellationen eine wesentliche Rolle. In manchen Fällen kann ein Verkauf, etwa im Rahmen eines Share Deals, wirtschaftlich sinnvoller sein als eine interne Übergabe. Eine ganzheitliche Betrachtung aller Optionen ist daher unverzichtbar.

Internationale Strukturen erhöhen die Komplexität der Nachfolgeplanung erheblich. Wohnsitzverlagerungen können eine Wegzugsbesteuerung auslösen, unterschiedliche Erbschaftsteuersysteme sind zu berücksichtigen und grenzüberschreitende Beteiligungen bedürfen einer abgestimmten Strukturierung. Eine integrierte, internationale Planung ist daher essenziell.

Ohne frühzeitige Planung drohen hohe steuerliche Belastungen, Liquiditätsengpässe zur Begleichung der Erbschaftsteuer, gesellschaftsrechtliche Blockaden oder familiäre Konflikte. In Krisen- oder Notfallsituationen kann zudem die Handlungsfähigkeit des Unternehmens gefährdet sein. Eine professionelle und vorausschauende Planung schafft dagegen Sicherheit und Stabilität.

NEWS

Erbschaftsteuer im Gespräch: Warum Nachfolgeplanung entscheidend ist

Die Erbschaftsteuer rückt wieder in den Fokus: Für Unternehmerfamilien und private Vermögensinhaber wird eine…

mehr erfahren

Wichtige Hinweise zur Wahrung der steuerlichen Vorteile bei Umwandlungen und Einbringungen

Bei Umwandlungen und Einbringungen gemäß § 20 und § 21 UmwStG unter dem gemeinen Wert ist es entscheidend, die…

mehr erfahren

Neuerungen bei der Erbschaftsbesteuerung

Das Erbschaftsteuerrecht wird durch das Jahressteuergesetz 2024 in mehreren Bereichen reformiert. Die…

mehr erfahren